Archiv der Kategorie Senioren-Produkte

Seniorenbedarf im Alter

Heutzutage ist es deutlich angenehmer als früher, älter zu werden. Zahlreiche Hilfen stehen im Alltag bereit, damit auch betagte Menschen möglichst lange mobil und selbstständig bleiben. Dazu gehört natürlich auch der Anschluss an die moderne Kommunikation. Vom Senioren-PC-Kurs bis zum Seniorenhandy mit besonders großen Tasten reicht das Angebot. Ausführliche Informationen für Menschen ab 50 findet man auf senioren-infos.eu. Die nützlichen Produkte von walzvital machen das Leben einfach leichter.

Mit dem Seniorenhandy mobil bleiben
Mit einem Doro Seniorenhandy ist ein erster großer Schritt zum Erhalt der Kommunikation getan. Augen und Ohren lassen mit den Jahren nach, die kleinen Tasten normaler Telefone und Handys sind kaum zu erkennen, die Klingeltöne viel zu leise und die grau-silbrigen Farben schwer erkennbar. Mit extragroßen Tasten, einem lauten Klingeln, einer Kordel zum Umhängen und in auffälligen Signalfarben sind diese Handys speziell für ältere Menschen geeignet. Außerdem verfügt jedes Seniorenhandy über eine deutlich sichtbare Notruftaste, die lebensrettend sein kann.

Pflegebedarf online: Entlastung für Angehörige
Pflegebedarf entsteht mit den Jahren meist von selbst, das gehört zu den Dingen, die man bedauerlicherweise hinnehmen muss. Doch das sollte nicht tatenlos geschehen und man kann das Ganze auch positiv sehen: Wie gut, dass es so viele Möglichkeiten gibt, an den richtigen Pflegebedarf heranzukommen. Damit sind nicht nur hilfreiche Hände gemeint, die im Haushalt zupacken oder bei den persönlichen Bedürfnissen Unterstützung leisten. Zum Pflegebedarf gehören unverzichtbare Kleinigkeiten wie beispielsweise die passenden Einlegesohlen für die Schuhe oder auch große Gegenstände wie ein Toilettenstuhl bei Bettlägerigkeit.
Es ist für Angehörige besonders praktisch, dass Pflegebedarf inzwischen auch online gekauft werden kann. Ein Toilettenstuhl, der nach Hause geliefert wird, erspart den meist ebenfalls nicht mehr jungen Kindern der Senioren viel Kraft. Und gerade sie sind es, die in vielen Fällen die Betreuung übernehmen. Dazu gehört natürlich auch die Beschaffung von Pflegebedarf. Ob Einlegesohlen oder Telefon, Angehörige möchten ihren Eltern, Tanten oder Großvätern das Leben so angenehm wie möglich machen. Unabhängigkeit und weitestgehende Selbstversorgung stehen dabei im Interesse aller Beteiligten an erster Stelle.

Pflegebedarf für unterwegs und zu Hause
Mobile Senioren bleiben länger gesund. Daher stehen neben der Besorgung eines Handys Hörgeräte und Gehhilfen sowie gut sitzende Einlegesohlen für Menschen mit Fußproblemen an. Warum sollte man auf seinen täglichen Spaziergang verzichten, nur weil sich beispielsweise die Zehen altersbedingt krümmen? Im Gegenteil ist es wichtig, die Bewegungsfreiheit zu unterstützen. Einlegesohlen gibt es für jedes Problem, ob Hammerzeh, Fersensporn oder Diabetikerfuß. Spreiz-, Senk- und Plattfüße werden damit in die orthopädisch richtige Lage gebracht und stabilisiert.
Nimmt die Bewegungsfähigkeit ab, sind Senioren oft ans Haus, wenn nicht sogar ans Bett gefesselt. Treppenlifte und neue Badewanneneinrichtungen werden benötigt. Ein Toilettenstuhl erübrigt den Gang ins Badezimmer, wo das WC nicht unbedingt seniorengerecht ausgestattet ist. Jetzt wird vielfältiger Pflegebedarf per Internet immer wichtiger.

Vitamin B12 ist gut für die Gesundheit

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Fühlen Sie sich auch manchmal müde und antriebslos? Sie leiden unter verminderter geistiger Stärke, Teilnahmslosigkeit, Müdigkeit, Energiemangel, Kribbeln in den Händen und Füßen, Motivationsmangel, Stimmungsschwankungen und Nervosität, Gedächtnislücken und schlechtem Schlaf. Die Haare werden früh grau.
Man denkt, dies sei normal und das komme durch den Stress oder das zunehmende Alter. Deshalb geht man auch nicht so schnell damit zum Arzt. Aber die Ursache kann ganz einfach sein: Mangel an Vitamin B12. Viele Ärzte übersehen den Vitamin B12-Mangel. Dabei kann die Ergänzung der Nahrung um Vitamin B12 Abhilfe schaffen. Damit bringen Sie Ihr Gedächtnis auf Touren, strotzen vor Energie, schlafen gut und wachen froh auf, Sie fühlen sich jung und voller Schwung, haben starke Nerven und bleiben gesund. Außerdem mindern Sie das Alzheimerrisiko und das Depressionsrisiko. Sie verringern die Gefahr von Herz-Kreislauferkrankungen, haben eine verbesserte Ausdauer, stärken das Immunsystem und verbessern den Stoffwechsel.

Was genau ist Vitamin B12?
Vitamin B12 ist ein wichtiger Nährstoff für die Nervengesundheit. Es fördert die Bildung der roten Blutkörperchen, die den Sauerstoff binden und durch den Körper transportieren.
Wer benötigt Vitamin B12?
Die Resorptionsfähigkeit von B12 nimmt ab dem 40.Lebensjahr ab. Daher benötigen vor allem ältere Menschen zusätzlich B12. Vegetarier und Veganer verzichten auf Lebensmittel tierischen Ursprungs und vermeiden damit die Aufnahme von natürlichem B12. Ebenso benötigen Menschen, die im Beruf besondere Anforderungen an die geistige Leistungsfähigkeit erfüllen müssen, B12. Weiterhin sollten Sportler, Menschen mit krankheitsbedingter verminderter B12-Resorption, Menschen mit Schlafstörungen und Schwangere zur Reduzierung des Risikos des Eintritts von Neuralrohrdefekten zusätzliches Vitamin B12 zu sich nehmen.

Es gibt viele Vitamin B12-Präparate auf dem Markt. Aber welches ist das Richtige?

Die meisten Vitamin B12-Präparate werden chemisch hergestellt. Dieses so genannte Cyanocobalamin muss der Körper erst umwandeln. Eine Verdauungshürde, die viel des künstlichen Vitamins vernichtet. Methylcobalamin ist das echte und natürliche Vitamin B12. Es steht direkt in der Form zur Verfügung, die der Körper braucht. Es wird vom Körper besser aufgenommen und im Gewebe besser gespeichert. Es enthält kein giftiges Cyanid und unterstützt die Produktion von wichtigen körpereigenen Stoffen.

Dr. Hittich und seine Wissenschaftler haben erforscht, wie man diesen Energiespender mittels natürlicher Fermentation erzeugen kann. Das Dr. Hittich Super Vitamin B12 entsteht durch die Fermentation von Roter Beete und Mineralien. Dadurch ist es für Vegetarier und Veganer geeignet. Das MAXEffekt Vitamin B12 geht direkt ins Blut und steht dem Körper damit sofort zur Verfügung. Es wird eingenommen, indem man es unter der Zunge zergehen läßt. Es ist also keine Spritze notwendig.

Weitere Information erhalten Sie auf der Seite von Dr.Hittich.

Unser Tipp: Das Besondere ist die „Umweltprämie“ von Dr.Hittich. Wenn Sie ein Cyano-B12 beziehungsweise ein chemisches B12 Präparat einschicken, tauscht Dr. Hittich dieses gegen ein natürliches Vitamin B12-Präparat (Methyl) um. Schicken Sie dazu einfach eine angebrochene Packung an

Dr. Hittich Paketretouren
Debyestr. 999
D-52078 Aachen
Vermerk: Umweltprämie
Gutscheincode: Umweltprämie b12

Großtasten-Telefon

grostastentelefon.jpgFür Senioren gibt es im Fachhandel eine Vielzahl von Telefonen mit besonders großen Tasten. Diese Geräte sind übersichtlich gestaltet und einfach zu bedienen. Auf unnötige Funktionen wird dabei verzichtet. Meist verfügen sie über eine besonders große Digital-Anzeige.

Ein besonderes Gerät ist das Bildtastentelefon “Bildtastentelefon Mybelle 640″ (Stand März 2007). Neun Zielwahltasten können mit den Rufnummern der engsten Angehörigen und Freunde oder auch mit einem Notrufdienst programmiert werden. Ein Tastendruck genügt und das Telefon wählt die im Vorwege bereits eingespeicherte Telefonnummer.

Jede der 9 Tasten kann man mit einem Foto oder Bildchen versehen. So z.B. mit den Fotos der Familie, der Enkel und der Freunde.

Für Menschen mit Hörproblemen signalisieren zusätzlich zwei Leuchtdioden die eingehenden Anrufe. Auch läßt sich die Hörerlautstärke durch den eingebauten Verstärker mit Hilfe von Schiebereglern auf die individuellen Bedürfnisse einstellen.

Großtastentelefone haben -wie der Name schon sagt- besonders große Tasten. Wenn das Sehvermögen nachläßt, ist dies der wesentliche Grund, sich solch ein Telefon anzuschaffen.

Bei vielen Großtastentelefonen wird die Verbindung automatisch getrennt, wenn dies am Gesprächsende vergessen wurde.

Das Klingelzeichen wird auch optisch durch eine blinkende Leuchte angezeigt. Dies ist interessant für Menschen mit verminderter Hörfähigkeit.

Bei diesen Telefonen kann die Hörerlautstärke individuell eingestellt werden.

Tipps für das Gehen mit dem Rollator

rollator.jpgHier ein paar Tipps zum Fahren mit dem Rollator

Türschwellen:
Mit einer Türschwelle ist ein Hindernis von etwa zwei Zentimetern Höhe gemeint. Diese Hindernisse findet man fast überall. Oft bereitet das Überfahren von Türschwellen einige Probleme.

Hier eine besondere Fahrtechnik:
Man sollte schräg an die Schwelle heranfahren. Das heißt, dass man den „Frontalaufprall“ mit den Vorderrädern unbedingt vermeiden sollte. Man kann dann jedes Rad einzeln über die Schwelle rollen oder heben. Je größer die Räder, desto einfacher wird das Rollen. Man benötigt dann weniger Kraft. Man kann natürlich auch etwas „Schwung“ nehmen. Mit dieser Technik ist es möglich, auch einen beladenen Rollator geschickt über die Schwelle zu fahren.

Bordsteinkanten:
Eine Bordsteinkante ist oft höher als fünf Zentimeter. Sie bereitet naturgemäß mehr Probleme als eine einfache Türschwelle. Wir bieten Ihnen hier zwei Techniken für das Überwinden von Bordsteinkanten an:

1.Möglichkeit:
Fahren Sie mit dem Rollator rückwärts an die Bordsteinkante heran. Dann heben Sie ihn mit den hinteren Rädern an. Aber Vorsicht: Das Rückwärtsgehen birgt eine große Stolpergefahr. In den Benutzungshinweisen der Rollator-Hersteller wird auch darauf hingewiesen, dass man nicht rückwärts gehen soll. Daher beschreiben wir Ihnen eine weitere Technik.

2. Möglichkeit:
Fahren Sie vorwärts –also normal- an die Bordsteinkante heran. Dann betätigen Sie die Fahrbremse und drücken den Rollator hinten herunter. Dabei werden die Vorderräder angehoben. Jetzt können Sie die Bremse lösen und den Rollator nach vorne über die Bordsteinkante schieben. Die Vorderräder bleiben so lange angehoben, bis sie oben auf der Bordsteinkante aufsetzen. Nun muss man nur noch mit den hinteren Rädern rüberrollen.

Gehhilfen für Senioren

schild16.jpgViele ältere Menschen benötigen eine Gehhilfe. Dazu gibt es die unterschiedlichsten Gründe. Im zunehmenden Alter leidet ein Mensch unter allgemein nachlassenden Körperkräften; das ist ganz normal. Hinzu kommen oft Gleichgewichts- und Balancestörungen in Folge von Durchblutungsstörungen. Mobilitätsbeeinträchtigt sind aber auch Menschen mit neurologischen Erkrankungen, die mit fortschreitenden Bewegungsunsicherheiten und -einschränkungen einhergehen. Weitere Gründe können komplizierte Brüche der Gelenke oder Knochen, sowie Amputationen sein. Eine erhebliche Erleichterung schaffen die unterschiedlichsten Gehhilfen. Die Gehhilfe sollte mit Bedacht gewählt werden. Nicht jede Gehhilfe ist für jeden Menschen geeignet. Unter dem Begriff Gehhilfe versteht man Stöcke, Gehstützen, Gehgestelle, Rollatoren und Delta-Gehräder.

Stöcke und Gehstützen:
Sie stellen relativ hohe Anforderungen an die Balancefähigkeit des Nutzers und sind deshalb für viele Personen als Gehhilfe nicht (mehr) geeignet.

Rollatoren und Delta-Gehräder:
Dies sind fahrbare Gehhilfen. Sie können aufgrund ihrer Konstruktion auch bei eingeschränkter Balancefähigkeit und bei Gleichgewichtsstörungen eingesetzt werden. Daher sind sie besonders für viele altersgebrechliche Menschen eine notwendige Mobilitätshilfe. Die Begriffe für dies gehhilfen sind nicht immer einheitlich. Oft werden Rollatoren auch als „Gehwagen“, „Gehgestell mit Rädern“ oder „Gehbock mit Rädern“ bezeichnet. Die Standfestigkeit von fahrbaren Gehhilfen (Rollatoren und Delta-Gehräder) ist im Vergleich zu Gehgestellen geringer. Allerdings unterstützen sie die Gehfunktion und ein gleichmäßigeres Gehen besser.

Rollator:
Ein Rollator besteht aus einer Rahmenkonstruktion und einem Fahrwerk mit zwei oder vier Rädern. Die Rahmenkonstruktion ist hinten offen. An der Oberseite sind jeweils rechts und links Haltegriffe angebracht. Der Benutzer stützt sich an den Haltegriffen auf und entlastet damit die Beine bzw. den Bewegungsapparat. Das Körpergleichgewicht wird gleichmäßig verteilt. Die Griffhöhe ist verstellbar. Die Radachsen sind meist hinten starr und vorne rundum drehbar befestigt. Ein zweirädriger Rollator mit Stützfüßen ist weniger leicht verschiebbar als ein Rollator mit vier Rädern. Er ist deshalb besonders für Personen geeignet, die beim Gehen auf einen gewissen Rollwiderstand angewiesen sind. Rollatoren, die auch im Außenbereich verwendet werden, verfügen über Bremsgriffe (wie bei einem Fahrrad) und große Rollen. Außerdem sind sie zum Transport faltbar. Rollatoren sind besonders für ältere Menschen mit leichten Gehunsicherheiten oder -einschränkungen geeignet. Außerdem können Rollatoren als „Trainingsvorstufe“ für den Gebrauch von Gehstöcken verwendet werden. Rollatoren werden bei Menschen eingesetzt, die mit einem vergleichsweise leichteren Delta-Gehrad nicht mehr zurecht kommen. Die Verwendung eines Rollators ist nur dann sinnvoll, wenn die körperlichen Fähigkeiten so weit eingeschränkt sind, dass ein Delta-Gehrad nicht mehr benutzt werden kann.

Delta-Gehräder:
Delta-Gehräder verfügen über eine Rahmenkonstruktion mit zwei Seitenteilen. Diese sind vorne beweglich und klappbar miteinander verbunden. Das Fahrgestell verfügt über drei Räder. Das Vorderrad ist beweglich und frei drehbar gelagert. Die Hinterräder sind starr befestigt und verfügen über Bremsen. Der Benutzer führt das Delta-Drehrad wie einen Rollator an zwei Haltegriffen. Die Griffhöhe ist verstellbar. Bauartbedingt ist das Delta-Drehrad allerdings nicht so kippsicher und stabil wie ein Rollator. Dafür sind sie leichter und handlicher.
Delta-Gehräder sind geeignet für Menschen mit leichteren Einschränkungen der Gehfähigkeit, insbesondere bei Altersgebrechlichkeit. Außerdem werden Delta-Gehräder von Patienten mit neurologischen Krankheitsbildern und zur Unterstützung bei längerem Gehen, z.B. nach Prothesenimplantaten verwendet.

Voraussetzungen für die Anwendung:
- Der Benutzer muß das Gerät selbst in Betrieb nehmen können
- Gehtraining in alltäglichen Lebenssituationen (Türöffnen, Auf- und Niedersetzen)
- dicke Teppiche oder zu glatte Böden durch andere Beläge ersetzen
- ggf. Möbel umstellen oder entfernen
- Sitzgelegenheiten und Bett anpassen (Auf- und Niedersetzen mit der Gehhilfe)

Auswahlkriterien von Rollatoren und Delta-Gehräder:
- Körpergröße, Gewicht, Greiffähigkeit, Ausdauer und kognitive Fähigkeiten des Gehbehinderten
- Rollator mit Sitz, wenn Gehpausen eingelegt werden müssen
- Gerät muss bei gleichzeitigem Bremsen und Aufstützen stabil bleiben
- Man darf nirgendwo mit der Gehhilfe hängen bleiben
- Dicke Reifen für den Außeneinsatz
- Gute Bremsen
- Leicht verständliche Bedienungsanleitung mit großer Schrift
- Große, ergonomisch gestaltete Drehgriffe, Hebel oder Federknöpfe
- Leichte Höhenverstellbarkeit durch den Benutzer ohne fremde Hilfe
- Leichte Verstellbarkeit der Bremsen durch den Benutzer ohne fremde Hilfe
- Leichtes Zusammenlegen durch den Benutzer ohne fremde Hilfe
- Arretierung zur Verhinderung des Wiederaufklappens
- Aufnahme von Lasten (z.B. Korb für Einkäufe)

Unterschiedliche Bremsentypen:
Bei der Anschaffung eines Rollators oder eines Delta-Gehrades sollte man auf die unterschiedlichen Bremsentypen und deren Nutzen, aber auch Gefahren achten.

Es gibt die unten aufgeführten Bremsentypen:

Handhebelbremse:
Dies sind Bremsen, wie man sie auch bei Fahrrädern findet. Der Benutzer umgreift gleichzeitig Handhebel und Bremsgriff. Beim Zusammendrücken erfolgt das Abbremsen. Es gibt Modelle mit einem Arretierknopf zum Feststellen der Bremse. Diese Art der Bremse ist die beste Lösung. Bei der Auswahl sollte man jedoch verschiedene Modelle ausprobieren, da das Umgreifen der Bremshebel nicht jedem leicht fällt.

Dauerschleifbremse:
Diese Bremse wirkt auf die beiden Hinterräder und wird dauerhaft eingestellt. Diese Bremse macht Sinn, wenn der Benutzer ein Gefälle oder eine Steigung begehen möchte. Ein Bergab-Rollen wird dadurch verhindert. Für das Gehen in der Ebene ist die die Bremse komplett zu lösen. Zum Einstellen der Bremse muß man sich bücken. Dies ist jedoch für viele ältere Menschen nur noch sehr schwer möglich.

Aufstützbremse:
Durch das Niederdrücken der Halte- bzw. Stützgriffe werden Gummistützen auf den Boden gedrückt. Sie befinden sich neben den Rädern. Durch Federkraft gehen diese Gummifüße beim Loslassen wieder nach oben. Eine Fortbewegung bei gedrückter Aufstützbremse ist nicht möglich. Diese Bremse ist nicht für das leichte Anbremsen geeignet.

Das Problem bei dieser Bremse ist, dass man bei leicht gedrückter Stellung schnell an irgendwelchen Bodenhindernissen (z.B. Teppichkanten oder etwas hochstehenden Gehwegplatten) hängen bleibt. Ein Sturz kann die Folge sein.
Dieser Bremsentyp ist für den Einsatz auf der Straße wenig geeignet.

Feststellbremse:
Die Feststellbremse wird in der Regel mit dem Fuß an den Hinterrädern heruntergedrückt. Oft haben jedoch ältere Menschen Probleme, den Bedienhebel mit dem Fuß zu treffen. Daher ist diese Art der Bremse nicht unbedingt für jeden geeignet. Besser sind Feststellbremsen, die per Hand bedient werden. Aber auch hier gilt der Grundsatz, dass man verschiedene Modelle ausprobieren sollte. Eine generelle Empfehlung kann an dieser Stelle nicht gegeben werden.

Kostenübernahme:
Die Kosten für eine Gehhilfe werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen. Eine fachliche Beratung und Einweisung in den richtigen Umgang mit dem Gerät sollte auf jeden Fall erfolgen, da ein falscher Umgang mit der Gehhilfe zu gefährlichen Stürzen oder anderen Verletzungen führen kann. Da die Verwendung einer falschen Gehhilfe gesundheitsschädlich sein kann, sollte gegebenenfalls der Umtausch möglich sein. Wenden Sie sich hier möglichst an Ihre Krankenkasse und klären Sie, inwieweit solche Leistungen von ihr erbracht werden.

Senioren-Handy

seniorenhandy.jpg Viele ältere Menschen und vor allem auch ihre Angehörigen fragen immer wieder nach Handys, die für Seniorinnen und Senioren geeignet wären. Es gibt sie inzwischen, aber noch in geringer Auswahl. Der Grund dafür ist eine Industrie, die Mobiltelefone ausschließlich für jüngere Benutzer entwirft, weil sie sich damit mehr Gewinn verspricht.

Dabei ist das Handy für Senioren außerordentlich nützlich. Um die Freiheit zu fördern, mehr Sicherheit zu geben, Kontakte zu ermöglichen und alles in allem mehr Selbständigkeit zu erlauben. Zu Beginn des Handyzeitalters sah es auch ganz viel versprechend aus, aber leider sind viele neuere Modelle nahezu unbrauchbar. Sie sind zu klein, zu kompliziert und auch zu teuer.

Die Vorteile von Senioren-Handys:
- Große Tasten, z.B. 1qcm groß, mit gutem Druckpunkt
- Großes Display, meist schwarzweiß mit hohem Kontrast
- Alternativ ohne Display (siehe Foto)
- Einfachste Bedienung durch Reduktion von Funktionen (z.B. ohne Mailbox, kein Zugang zum Internet)
- Preiswert: Max. 100 €, damit sich auch viele das Handy für Senioren leisten können
- Robust: Darf auch mal runterfallen Akku- UND Batteriebetrieb
- Gute SMS Unterstützung
- Möglichkeit, eine Kordel zum Umhängen anzubringen, z.B. durch entsprechende Öse
- Auf Wunsch gut sichtbar durch eine grelle Farbe (rot oder gelb)
- Lauter Klingelton und Vibrationsalarm
- alternativ optische Anzeige für Schwerhörige
- Eine spezielle, programmierbare SOS Taste, die automatisch die 112 oder die örtliche Notfallnummer wählt oder die Nummer eines zuverlässigen, informierten Ansprechpartners
- Keine speziellen Tasten für teure Services. Leicht verwirrte Personen können sich damit leicht in den finanziellen Ruin treiben
- Eine Luxus-Ausführung mit GPS, damit man automatisch den Ort des Handys feststellen kann.

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